- Diversifikation reduziert Einzelrisiken, nicht Marktrisiko.
- Niedrige Korrelation ist wichtiger als die Zahl der Positionen.
- Breite Streuung schuetzt nicht vor marktweiten Schocks.
- Streuung ist Mittel, nicht Selbstzweck.
01Das Prinzip
Wer Kapital auf verschiedene Anlagen verteilt, macht sich weniger abhängig von Einzelschicksalen. Verluste einzelner Positionen wiegen im Gesamtbild weniger schwer.
02Korrelation entscheidet
Viele ähnliche Titel bringen wenig, wenn sie gleichzeitig fallen. Echte Diversifikation kombiniert Anlagen, die sich unterschiedlich verhalten.
03Grenzen der Streuung
Marktweite Schocks treffen breit gestreute Portfolios ebenfalls. Diversifikation glättet, eliminiert aber kein Marktrisiko.
04Praktische Einordnung
Geografische, sektorale und Anlageklassen-Streuung sind Werkzeuge, kein Selbstzweck. Kosten und Übersichtlichkeit gehören in die Abwägung.
Häufige Fragen
Es gibt keine feste Zahl; entscheidend ist, wie unterschiedlich die Bausteine reagieren.
Sie mildert, verhindert aber keine marktweiten Rückgänge.
Ja, auch ETF-Portfolios sollten über Märkte und Klassen gestreut sein.
Quellen
Dieser Bericht stützt sich auf folgende redaktionell ausgewiesene Quellen.
- ESMA - European Securities and Markets Authorityesma.europa.eu
- OECDoecd.org
- EIOPA - Versicherungs- und Pensionsaufsichteiopa.europa.eu
- Quellenhinweis der RedaktionDieser Beitrag ist ein neutraler Hintergrund- und Kontextartikel ohne strittige Einzelzahlen oder direkte Zitate. Konkrete tagesaktuelle Daten werden nur mit gesonderter Quellenangabe ergänzt.