- Anleihekurse und Marktzinsen bewegen sich gegenläufig.
- Längere Laufzeiten reagieren stärker auf Zinsänderungen.
- Höhere Renditen spiegeln meist höheres Risiko.
- Ratings sind Orientierung, keine Garantie.
01Was eine Anleihe ist
Eine Anleihe ist ein Kredit an Staat oder Unternehmen mit festgelegter Verzinsung und Laufzeit. Anleger erhalten Zinsen und am Ende den Nennwert zurück - sofern der Schuldner zahlt.
02Kurs und Zins bewegen sich gegenläufig
Steigen die Marktzinsen, fallen die Kurse bestehender Anleihen, und umgekehrt. Dieser Mechanismus überrascht oft, ist aber zentral für das Verständnis.
03Laufzeit als Hebel
Je länger die Laufzeit, desto stärker reagiert der Kurs auf Zinsänderungen. Kurze Laufzeiten schwanken weniger, lange stärker.
04Bonität nicht vergessen
Höhere Zinsen kompensieren höheres Ausfallrisiko. Ratings sind ein Anhaltspunkt, ersetzen aber keine eigene Risikoabwägung.
Häufige Fragen
Weil neue Anleihen höhere Zinsen bieten und ältere dadurch relativ unattraktiver werden.
Nein. Auch Staaten haben Bonitäts- und Kursrisiken, wenngleich oft geringer.
Eine Kennzahl für die Zinssensitivität einer Anleihe.
Quellen
Dieser Bericht stützt sich auf folgende redaktionell ausgewiesene Quellen.
- Europäische Zentralbank (EZB)ecb.europa.eu
- ESMA - European Securities and Markets Authorityesma.europa.eu
- Deutsche Bundesbankbundesbank.de
- Quellenhinweis der RedaktionDieser Beitrag ist ein neutraler Hintergrund- und Kontextartikel ohne strittige Einzelzahlen oder direkte Zitate. Konkrete tagesaktuelle Daten werden nur mit gesonderter Quellenangabe ergänzt.